Abschließender Fachaustausch der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ ein voller Erfolg

Mehr als 100 Kommunalvertreter und Experten trafen sich am 19. März 2018 im Ministerium des Innern NRW in Düsseldorf zum abschließenden Fachaustausch der NRW Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“. Ziel der Veranstaltung war es, über die Erfahrungen und Erfolge im Projekt zu informieren und die Bedeutung des Themas für die gesellschaftliche Entwicklung in Kommunen zu vermitteln. Die Besucherinnen und Besucher zeigten großes Interesse am Thema und ließen sich von den vielen überzeugenden Praxisberichten aus den teilnehmenden Städten und Gemeinden begeistern.

So berichtete beispielsweise Georg Gelhausen, Bürgermeister der Gemeinde Merzenich, die Kampagne habe die richtigen Menschen miteinander in Kontakt gebracht und für die Thematik sensibilisiert. Man sei gewillt, auch über das Ende der Kampagne hinaus besondere Rücksicht auf die Belange jugendlicher Mobilität zu nehmen. Unterstützt wurden diese Ambitionen durch entsprechenden Input von Prof. Dr. Peter Höfflin von der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, der ausführte, wie wichtig eine sicherere und eigenständige Mobilität für die Entwicklung von Kindern sei. Gleichzeitig betonte er den damit verbundenen positiven Effekt auf die Lebensqualität in der ganzen Kommune. „Es gibt viele Faktoren bei der kindlichen Entwicklung, an denen wir nur wenig verändern können. Den Raum, die örtlichen Gegebenheiten können wir beeinflussen und verändern. Und die spielen eine entscheidende Rolle bei einer gesunden Entwicklung und beim sozialen Lernen. Es wäre sehr unklug von den Kommunen, dieses Potenzial nicht zu nutzen.“

Ein zusätzliches positives Zeichen wurde seitens des Ministeriums für Verkehr gesetzt: „Die Kampagne ‚Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!‘ hat viele Kommunen erreicht und dafür gesorgt, dass Kinder in der Planung besser berücksichtigt werden. Das Verkehrsministerium wird weiter daran arbeiten, dass Kinder in NRW ein Wohnumfeld mit besten Bedingungen für eine sichere Mobilität haben.“, so Referatsleiter Ulrich Malburg.

Unter diesen Voraussetzungen darf man auf spannende Entwicklungen gespannt sein!

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