Kinderfreundliche Hamburg-HafenCity

Kinderfreundliche Hamburg-HafenCity

Kurze Wege zu Kita und Grundschule, die zentrale Lage und zahlreiche Grünflächen machen die HafenCity für viele Familien interessant. Die Zahl der Kinder nimmt deshalb beständig zu. Schon Ende 2012 lebten in 15,5 Prozent der Haushalte Familienmitglieder unter 18 Jahren, dabei besonders viele Kleinkinder. Der Stadtteil liegt damit deutlich über vergleichbaren innenstadtnahen Quartieren und recht nah am Landesdurchschnitt von derzeit 17,4%.

Der Trend, dass Familien seltener ins Grüne ziehen wollen als früher, die gezielte Ansprache von Familien und die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse dürften die große Nachfrage erklären.

Von besonderer Bedeutung ist der stetig wachsende Grünflächenanteil. Trotz insgesamt hoher Dichte sind 25 Prozent der Landflächen der Hafencity öffentliche Freiflächen, dazu kommen 13 Prozent private, aber frei zugängliche Freiflächen.

Die Beteiligung von Bürgern, Jugendlichen und Schülern an der Gestaltung der HafenCity hat sich in den letzten Jahren fest etabliert. So wurde der erste Spielplatz in der Nähe des Cruise Centers HafenCity bereits von Kindern mitentworfen, das dort befindliche Spielhaus wurde von Eltern betrieben. Auch an den Planungen für den neuen Standort wurden die Schüler beteiligt: In Workshops konnten sie aus bunten Bastelmaterialien ihre Ideen veranschaulichen, die teilweise nach den Modellen realisiert wurden.

Die Gründung diverser Baugemeinschaften macht die Finanzierung von Wohnraum in dem gefragten Stadtteil für viele Familien erst möglich. Gemeinsam mit anderen Familien realisieren sie ihr Wohnprojekt zu einem vergleichsweise günstigeren Preis und können den Innenhof direkt nach Bedarf mit einer Spielfläche ausstatten.

Zudem bietet die HafenCity mehr Fuß- und Fahrradwege als jeder andere Hamburger Stadtteil. 70 Prozent der Fußwege werden sogar unabhängig vom Autoverkehr geführt. Die zentrale innerstädtische Lage und die Nutzungsmischung des neuen Stadtteils machen weite Wege oft unnötig. Fußgängern werden zweieinhalbmal mehr Wegkilometer zur Verfügung gestellt als Kraftfahrern. Zwischen vielen frei stehenden Einzelgebäuden werden Durchgänge geboten. Darüber hinaus entstehen an Fahrbahnen mit täglich mehr als 10.000 Fahrzeugbewegungen Fahrradwege oder Fahrradstreifen. So besteht für Fußgänger und auch für Fahrradfahrer häufig die Auswahl zwischen mehreren Strecken, die alle zum selben Ziel führen.

Das Beispiel der HafenCity macht deutlich: ein sicheres und komfortables Wegenetze für den Rad- und Fußverkehr, ein großzügiges Angebot von Freizeit- und Grünflächen, die Nähe zu Einrichtungen der sozialen Infrastruktur und Versorgung und die Möglichkeit, in Eigenregie bezahlbaren Wohnraum herzustellen, sind Erfolgsfaktoren einer familienfreundlichen Stadtplanung.

Mehr zur kinder- und familienfreundlichen HamburgHafencity: http://www.hafencity.com/

Foto (c) Hamburg-HafenCity

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